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Uraltes Tiroler Brauchtum - Festliche Almabtriebe im Tannheimer Tal (Aktuelles, Mountain-Bike, Sommerurlaub, Berge, Alpen, Wandern, Nordic Walking und vieles Mehr)
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 Uraltes Tiroler Brauchtum
Festliche Almabtriebe im Tannheimer Tal
Älpler führen ihre geschmückten Kühe von den Almen des Hochtals zurück in den Heimatstall
Es ist ein uralter Tiroler Brauch, der Einheimische und Gäste im Tannheimer Tal Jahr für Jahr in seinen Bann zieht. Wenn der Bergsommer zu Ende geht, kehren die Kühe von den Almen rund um das Hochtal zurück in ihren Heimatstall. Dem Anlass entsprechend legen die Älpler ihre festlichen Trachten an und schmücken die Kühe mit Bändern, Glocken und vor allem mit Blumen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass der Sommer gut gelaufen ist. Kein Tier wird vermisst, keines ist ernstlich verletzt.

Gäste im Tannheimer Tal haben vom 16. bis 21. September Gelegenheit, klassische Almabtriebe zu erleben. Laut bimmelnd schlängelt sich der lange Zug der Vierbeiner durch die Straßen des Tiroler Hochtals. Traditionell geht die Leitkuh, die am prächtigsten geschmückt ist, an der Spitze. Ihr folgen Rinder, Kälber, Stiere und zuletzt die jungen Ochsen.

Den Anfang macht der Ort Schattwald am Freitag, 16. September. Ab 10 Uhr wird das Jungvieh von der Stuiben-Sennalpe herunter getrieben, um 14 Uhr folgen die geschmückten Kühe. Gefeiert wird an der Feuerwehrhalle, hier gibt's unter anderem einen kleinen Bauernmarkt. In Nesselwängle treffen sich Einheimische und Gäste am Sonntag, 18. September, ab 11 Uhr zum Frühschoppen auf dem Dorfplatz. Gegen 13.30 Uhr ziehen die Kühe direkt am Festzelt vorbei.

Zwei Tage später geht's weiter in Haldensee. Am Dienstag, 20. September, ab 11 Uhr finden sich Gäste und Einheimische zum Weißwurst-Frühschoppen am Parkplatz Seebad ein und können dort etwa eine Stunde später miterleben, wie die vierbeinigen Stars des Almabtriebs zum Heimatstall trotten. Die letzte Gelegenheit für dieses Jahr bietet sich dann am Mittwoch, 21. September, in Tannheim: Das Fest am Tourismusbüro beginnt ebenfalls um 11 Uhr. Nach dem Durchmarsch des Viehs steht die Ehrung der Älpler auf dem Programm.