Auf 786 Höhenmetern liegt Leogang, der kleine Ort zwischen Zell am See und St. Johann in Tirol. Auf 90 km² leben ca. 3.000 Einwohner. Im Jahre 928 wurde es erstmals urkundlich genannt - damals noch als Liuganga. Nach diversen kleinen Änderungen im Namen kam es dann ab ca. 1600 bei Leogang an. 1980 wurden durch ein schweres Unwetter mit Hagel große Teile des Waldes beschädigt. Der Wiederaufbau hat jedoch sofort begonnen. Heute sehen nur noch geübte Augen die Schäden von damals.
Sehenswert ist die
Kaiserlinde in Hütten. Sie wurde 1898 zu Ehren des 50-jährigen Thronjubiläums des damaligen österreichischen Kaisers Franz Josef I. gepflanzt (ja, der mit der Sissi).
Seit 1992 besteht das
Bergbaumuseum in Leogang. Da die Region früher vom Kupferbergbau gelebt hat, ist eine Reise in die Vergangenheit Ehrensache. Unterirdisch erwartet Sie eine 250 m² große Austellungsfläche. Das Bergbaumuseum bildet seit 2003 auch das Zentrum für Geschichte, Kultur, Kunst und Wissenschaft im Raum Pillersee-Leogang und hat in diesem Jahr auch den Museumspreis des Landes Salzburg erhalten.
Etwas ganz besonderes sind die
Bergfeuer, die zur Sonnenwende Ende Juni angezündet werden. Die Bergbahnen am Asitz machen Nachtfahrten, es gibt Musik und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Das Sonnenwendfest ist ein ganz besonderes Ereignis in den Tiroler Alpen.
Im August findet jährlich das Leoganger Dorffest mit vielen Attraktionen statt, welches auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Leogang kooperiert eng mit seinen Nachbarorten
Saalfelden und
Saalbach Hinterglemm . Schauen Sie dort doch auch mal vorbei!